Gemeinschaftskonto: Kontowechsel

Gemeinschaftskonto

Für einen Kontowechsel gibt es verschiedene Gründe:

  • Umzug
  • Trennung
  • Neuer Partner
  • Unzufriedenheit mit dem Service
  • Hohe Gebühren

Bei einem Umzug in eine andere Stadt kann ein Kontowechsel sinnvoll sein, wenn die bisherige Bank am neuen Wohnort keine Filiale hat. Nutzen Sie bisher zusammen mit Ihrem Partner ein Gemeinschaftskonto und es kommt zur Trennung, kann neben der Kündigung des gemeinsamen Kontos für beide Partner ein Wechsel notwendig sein, sofern diese nicht parallel auch eigene Konten hatten. Neue Paare entscheiden sich gelegentlich dazu, ihre Einzelkonten aufzulösen und stattdessen zu einem gemeinsamen Konto zu wechseln. Weiterhin kann es vorkommen, dass Sie mit dem Service Ihrer Bank unzufrieden sind oder einen günstigeren Anbieter suchen - auch dann ist der Kontowechsel eine sinnvolle Lösung. Vergessen Sie nicht, vorab einen sorgfältigen Anbietervergleich durchzuführen - so können Sie sich für das Konto entscheiden, dass all Ihren Ansprüchen gerecht wird.

Den Kontowechsel organisieren

Es gibt einiges zu beachten und zu erledigen, wen der Kontowechsel reibungslos ablaufen soll, ohne dass Ihnen Nachteile entstehen:

  • Neues Konto eröffnen
  • Bisheriges Konto kündigen
  • Guthaben vom alten auf das neue Konto überweisen oder
  • Einen offenen Saldo begleichen
  • Personen und Institutionen, die über eine Einzugsermächtigung verfügen, die neue Bankverbindung mitteilen
  • Bisherige Daueraufträge neu einrichten
  • Personen und Institutionen für künftige Überweisungen die neue Bankverbindung mitteilen

Kontowechselservice nutzen

Viele Kreditinstitute bieten einen Kontowechselservice an, der Ihnen einige Arbeit abnimmt. Entweder erledigt der neue Anbieter in Ihrem Auftrag sämtliche Formalitäten oder es werden Checklisten und Formulare zur Verfügung gestellt, die Ihnen die Abwicklung erleichtern.

Um den Kontowechselservice zu nutzen, muss das neue Konto vor der Kündigung des bisherigen Kontos eröffnet werden - nur dann haben Sie alle notwendigen Daten zur Verfügung, um diese Ihren Gläubigern und Schuldnern mitzuteilen. Erst, wenn Ihr Gehalt und andere Zahlungseingänge ordnungsgemäß auf Ihrem neuen Konto verbucht werden und Gläubiger ihre Forderungen von diesem einziehen, sollten Sie das bisherige Konto kündigen. So vermeiden Sie unnötige Kosten durch Rücklastschriften und können pünktlich über Ihr Gehalt verfügen.

Die meisten Anbieter leiten auf Ihren Wunsch hin den Auftrag zur Schließung des Kontos an die zuständige Bank weiter, auch wenn kein kompletter Kontowechselservice angeboten wird. In diesem Auftrag geben Sie an, wie das Kreditinstitut mit dem Guthaben verfährt oder wie ein offener Saldo beglichen wird. Dies ist besonders praktisch bei einem Umzug, wenn Sie die Formalitäten nicht mehr vor Ort erledigen können.

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